Unterricht für sächsische Schüler absichern – Asylbewerber-Kinder ohne Bleiberecht auf Heimkehr vorbereiten

Zum Antrag der AfD-Fraktion „Unterricht für sächsische Schüler absichern – Ausländische Kinder und Jugendliche mit geringer Bleibeperspektive auf Heimkehr vorbereiten“ erklärt die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:

„Durch das Versagen der CDU-geführten Staatsregierung hat Sachsen mit einem eklatanten Lehrermangel zu kämpfen. In derzeit 546 Vorbereitungsklassen für schulpflichtige Ausländer sind 803 Lehrer gebunden. 524 davon sind grundständig ausgebildet und werden an den Regelschulen dringend gebraucht. Denn hier herrscht massiver Unterrichtsausfall und eine Seiteneinsteigerquote von über 50 Prozent.

Ein Großteil der Asylbewerber, vor allem auch aus Kriegsgebieten, hat keine Bleibeperspektive und muss daher wieder zurück in die Heimat. Deren Kinder sollen von Lehrern für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache unterrichtet werden, die fachlich für Nicht-Muttersprachler optimal ausgebildet sind und häufig selbst einen Migrationshintergrund haben. Und das möglichst in der Heimatsprache, dazu deutsch und englisch. Damit geben wir den Kindern eine gute Ausbildung mit auf den Weg und ermöglichen die reibungslose Re-Integration.

Kinder von Asylbewerbern mit Bleiberecht sollen zukünftig eine Prüfung in Deutsch, Mathematik und Sachkunde ablegen, bevor sie in die Regelschulklassen wechseln dürfen. Nur so kann ein akzeptables Bildungsniveau an sächsischen Schulen gehalten werden.

Alle Parteien lehnten unter abenteuerlichen Anschuldigungen den Antrag ab und fabulierten von Rassismus. Dass es im Antrag um Asylbewerber-Kinder ohne Bleibeperspektive geht, die Deutschland wieder verlassen müssen, blendeten sie vollkommen aus.“

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