Verkohlt Tillich die Lausitz auch weiterhin?

Die Bundesregierung will den Braunkohleanteil an der Stromerzeugung massiv reduzieren und später komplett aussteigen. Nach Medienberichten fordern die deutschen Braunkohleländer ein stärkeres Mitwirkungsrecht in der Kohleausstiegskommission. Noch dieses Jahr will die Kommission ein Datum für das Ende des Kohlestroms in Deutschland bekannt geben.

Jörg Urban, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion, erklärt:

„Die Forderung nach mehr Mitsprache ist selbstverständlich, schließlich sind diese Bundesländer davon massiv betroffen. Die bis jetzt bekannten Ideen oder Vorschläge werden nicht ansatzweise ausreichen, um zehntausende Arbeitsplätze in der Lausitz zu sichern und neu entstehen zu lassen.

Die sogenannte Energiewende ist der Totengräber ganzer Regionen in Deutschland. Die Bundesregierung muss das endlich erkennen. Es kann nicht sein, dass auch noch der ehemalige Ministerpräsident Tillich als möglicher Kommissionsvorsitzender ins Spiel gebracht wird. Er hat die letzten 20 Jahre nichts gegen den Braunkohleausstieg unternommen, keine sinnvollen Konzepte für die Lausitz präsentiert und die schleichende Deindustriealisierung der Lausitz mitgetragen.

Die AfD fordert den sofortigen Ausstieg aus dem jetzigen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und den Erhalt der Arbeitsplätze in der Lausitz.“

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