Vom unabhängigen zum abhängenden Journalismus?

Heute und morgen findet in Berlin die Deutschlandradio-Konferenz „Formate des Politischen 2017 – Medien und Politik im Wandel“ statt. Thema ist u.a. die „Funktionsfähigkeit eines unabhängigen Journalismus.“

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke: "Getroffene Hunde bellen.

In der deutschen Medienlandschaften gibt es nach meiner Wahrnehmung – von wenigen Ausnahmen abgesehen – eher abhängenden Journalismus, als unabhängigen. Das belegen allein schon die heftigen Abwehrreaktionen der öffentlich-rechtlichen Leitmedien der letzten Wochen gegen den polemischen, aber zutreffenden Begriff der Staatsmedien.

Ich zitiere hier einmal beispielhaft den bekannten Blogger Hadmut Danisch: Was sind sie denn sonst? Sie heißen „öffentlich-rechtlich”, in den Steuerungsgremien und den Talkshows sitzen die Parteien, und sie werden aus staatlich gesteuerten Zwangsgebühren, die faktisch eine Steuer sind, bezahlt. Und sie sind in manchen Bundesländern vom Datenschutz ausgenommen und in anderen mit Sonderrechten ausgestattet. Sie beziehen Pensionen wie Beamte und werden nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes bezahlt. Die ARD-Sendeanstalten existieren über Staatsverträge. Aber Staatsfunk wollen sie nicht sein.

Kurzum: Der Leitmedien-Journalismus ist kaum noch unabhängig, sondern ängstlich und politisch korrekt abhängend, um nicht das böse Wort abhängig zu verwenden. Eine ernsthafte Kontrolle der Herrschenden findet kaum statt, stattdessen wird die Opposition, wie die AfD, medial zerpflückt.“

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