Vor 200 Jahren starb Matthias Claudius. Frauke Petry erinnert an einen hervorragenden Dichter des Deutschen Volkes

"Es gibt Melodien und Worte, die möglicherweise ewig im Gedächtnis eines Volkes bleiben. Die Werke des Dichters Matthias Claudius gehören zweifelsohne dazu", sagt AfD-Fraktionsvorsitzende Frauke Petry und erinnert an den 200. Todestag des Mannes, der in seiner Zeit auch streitbarer Journalist war. "Werke wie Der Mond ist aufgegangen* rühren auch nach über 200 Jahren an den Seelen Millionen Deutscher. Dieses Lied ist schön wie ein Gebet. Es weckt Erinnerungen an eine Zeit, als innere Einkehr wichtiger zu sein schien, als Ruhm und Geld."
Matthias Claudius lebte 1740 bis 1815. Am 21. Januar verstarb er im Alter von 74 Jahren in Hamburg. Er stammte aus einem Pastorenhaushalt, war Vater von zwölf Kindern und lehnte in seinen Publikationen die grausam durchgeführte "Französische Revolution" (1789 - 1799) entschieden ab. Sein "Kriegslied" ist beispielsweise ein inniges Bekenntnis gegen Gewalt.
Der Musikwissenschaftler und Claudius Biograf, Martin Geck, beschreibt den Dichter in seinem Buch "Matthias Claudius. Biografie eines Unzeitgemäßen", so: "Claudius war ein bescheidener Charakter, mal etwas frömmelnd, dann wieder nüchtern, oft auch charmant. Sein Ehrgeiz hielt sich in Grenzen; er wollte lieber ein Lebenskünstler sein, als Leben in Kunst zu überführen und auf irgendeinem künstlerischen Olymp Platz zu nehmen."

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