Vorbild Schweiz – AfD-Fraktion fordert: Gummischrot statt Gummiknüppel

In der Schweiz ist es der Polizei erlaubt, Gummischrot und mobile Sperren bei gewalttätigen Demos einzusetzen. Gummischrot als Distanzmittel sei „abschreckender und wesentlich flexibler einsetzbar als Wasserwerfer und Reizgas“, sagte der Züricher Sicherheitsdirektor Mario Fehr der „Neuen Zürcher Zeitung“. Außerdem könne die Polizei in der Schweiz mit mobilen Sperren gegen Demonstranten vorgehen, während in Deutschland für solche Straßensperren Ketten von Beamten notwendig seien. „Die Schweizer Polizei hat bessere Einsatzmittel als die deutschen Kollegen, der Schutz unserer Leute hat höchste Priorität“, sagt Fehr.

Dazu Sebastian Wippel, Polizist und innenpolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion:

„Über 20.000 Polizisten haben in Hamburg nicht ausgereicht, um die Gewaltexzesse im ersten Ansatz zu unterbinden. Die Kollegen wurden mit Pflastersteinen und anderen Wurfgeschossen belegt. Auf Häuserdächern hatten Kriminelle Gehwegplatten und Molotow-Cocktails abgelegt, um Beamten zu erschlagen oder zu verbrennen. Marodierende Extremisten wie diese, können nicht mehr nur mit Schlagstöcken oder Wasserwerfern in Schach gehalten werden. In der Schweiz hat sich der Einsatz von Gummigeschossen bewährt. Und auch Vertreter deutscher Polizeigewerkschaften sprechen sich nun für die Einführung dieser Distanzwaffen aus.

Der Schutz von Polizeibeamten bei derartigen Ausschreitungen hat oberste Priorität. Die Polizei in Sachsen wird in Zukunft noch weiteren Situationen begegnen, die eine noch wirksamere Sicherheit erfordern. Die Behörden unseres Freistaates, allen voran CDU-Innenminister Ulbig, sollten sich die Schweiz als Vorbild nehmen und alles dafür tun, das Leben und die Gesundheit der eingesetzten Kräfte nicht zu gefährden. Gummigeschosse, ebenso wie Pfefferspraypistolen (‚Pepper-Gun‘) sind ein notwendiger und wichtiger Schritt in diese Richtung.“

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