Wehrtechnik größtenteils schon museumsreif, aber Bundeswehr kauft Gebrauchtpanzer

Medienberichten zufolge kauft die Bundeswehr in den nächsten fünf Jahren 104 gebrauchte Kampfpanzer vom Typ „Leopard II“. Woher die Geräte stammen, ist unklar. Die Panzer sollen modernisiert und an die Anforderungen heutiger Gefechtsfelder angepasst werden. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 760 Millionen Euro.

Dazu erklärt Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorstandsmitglied und Oberleutnant der Reserve:

„Das gibt es nur beim ‚Haubitzen-Röschen‘: Kampftaucher sitzen seit Monaten ob geschlossener Schwimmhallen auf dem Trockenen, Luftwaffen-Tornados sind für den Nachtflug ungeeignet, den Hubschraubern ist es in Mali zu heiß, Schützenpanzer bleiben im Sand ihrer Einsatzgebiete stecken – damit wäre die Technik schon längst ein Fall für Museen. Nun kauft Ministerin von der Leyen ausgerechnet gebrauchte, ausgemusterte ‚Leos‘, die höchstwahrscheinlich quer vom globalen Waffenmarkt aufgesammelt werden. Angeblich sei kein Geld für neue Technik aus deutschen Waffenfirmen vorhanden – doch nonchalant wirft der Staat zig Milliarden einer verfehlten Flüchtlingspolitik in den Rachen. Für das Geld sollte man besser T-72 aus Russland erwerben – die kommen wenigstens nicht aus irgendwelchen obskuren Quellen.

Wenn am Ende der fünfjährigen Beschaffungsperiode dann die letzten Panzer aus diesem Deal in die Garagen der Bundeswehr rollen, sind die ersten schon wieder veraltet. Das und all die anderen technischen und wirtschaftlichen Baustellen, die aus der Bundeswehr eine Witzarmee gemacht haben, zeigen, dass von der Leyen ihren Laden nicht mehr im Griff hat. Sie ist auf diesem Posten genauso sinnvoll, wie ein Blindgänger im Gefecht und sollte als Befehlshaberin ausgemustert werden!“

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