Wer braucht den Osten?

Diese sinnlose Frage stellt sich nach der Vor-Vorführung der neuen MDR-Trilogie von Prof. Olaf Jacobs in der Landeszentrale für politische Bildung gleich doppelt, meint die kultur- und bildungspolitische Sprecherin der AfD Fraktion, Karin Wilke:

„Wer braucht einen MDR, wenn er nur der verlängerte Arm der Altparteien ist? Denn mehr als die ausgelutschten, linkslastigen Trampelpfade bot dieses Machwerk nicht.
Keine Spur von fundierter Analyse: Hier die Lichtgestalten der als Demokraten lackierten Sozialisten, dort die störrischen Wutbürger. Kein Wort über den gesamtdeutschen Traum, die verfilzten Verhältnisse in Ost wie West grundlegend zu reorganisieren. Die Gelegenheiten waren da, wurden aber verschenkt. Endgültig 1992, als sich das Bündnis 90 den Grünen unterwarf. Wer braucht eine Landesanstalt für politische Bildung, die zu solch einer Fragestellung glaubt, in der Diskussion auf die wichtigste neue Stimme im politischen Leben des Ostens verzichten zu können? Da war der Vorgänger des jetzigen Hausherrn schon mal weiter.

Der einzige Lichtblick dieses Films und Abends war der alte weis(s)e Mann Kurt Biedenkopf, der schon die Fragestellung als absurd empfand. In diesem Sinne brauchen wir die Erfahrungen des Ostens mehr denn je. In Europa, Deutschland und Sachsen.“

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