„Wer will schon gern Quotilde sein?“

Welche Frau will eigentlich einen Posten haben, nur weil sie eine Frau ist? Auf einer gestrigen Umfrage von t-online stimmten jedenfalls 83,5% Prozent der Teilnehmer auf die Frage, ob sie es gut finden, dass die Frauenquote kommt, mit Nein ab.

Auch ich finde die Frauenquote unsinnig, ja sogar diskriminierend und das sowohl für Frauen, als auch für Männer. Jede Frau, die künftig einen Aufsichtsratsposten innehaben wird, steht nun unter Generalverdacht, dass sie diesen Job nur wegen des nunmehr gesetzlichen Zwangs, dass Unternehmen 30% der Aufsichtsratsposten mit Frauen zu besetzen haben, erhalten hat. Die Frage nach der Qualifikation wird damit zweitrangig. Nun dürften sich aber auch Männer diskriminiert fühlen, die bei 30%, der zu besetzenden Stellen, keinerlei Chance haben. Nur, weil sie eben Männer sind. Die Auswirkungen für Unternehmen sind noch viel weitreichender! Die Frauenquote ist nämlich obendrein ein Eingriff in die Personalpolitik der Unternehmen und beschneidet deren unternehmerische Freiheit. Darüber hinaus müssen Stellen, die nicht mit dem geforderten Anteil an Frauen besetzt werden können, frei gehalten werden. Wenn auf Dauer Führungspositionen unbesetzt oder gar mit der falschen Person besetzt sind, wird dies auch wirtschaftliche Konsequenzen für die Unternehmen nach sich ziehen. Von der hiermit verbundenen Bürokratie ganz zu schweigen!

Welchen „Kulturwandel in der Arbeitswelt“ Frau Schwesig (SPD) sich hier erhofft, wird wohl offen bleiben. Wieviel Frauen im Vorfeld dieses Gesetzes befragt wurden, auch.

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