Windrad-Skandal – Großunternehmen kassiert Zuschläge als Bürgergesellschaft!

Bürgerenergiegesellschaften. Anwohner sollen demnach am vermeintlichen Ökostrom mitverdienen. Die Bundesnetzagentur hat aktuell die Zuschläge für neue Windparks erteilt, bei der fast nur Bürgerenergiegesellschaften zum Zug kamen. Nun enthüllt aber „MDR AKTUELL“, dass in vielen Fällen lediglich ein einziges Großunternehmen aus Meißen dahintersteckt.

Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Nach MDR-Recherchen hat die UKA-Gruppe Meißen bundesweit 40 Bürgerenergiegesellschaften mitgegründet, die sich dann offenbar erfolgreich bei der Bundesnetzagentur um Zuschläge für Windparks auch in Sachsen beworben haben. Zu Recht fühlen sich Bürgermeister, in deren Orten es die meisten Bürger satt haben, dass die sie umgebende Kulturlandschaft mit immer neuen Windrädern regelrecht zugebaut wird, übers Ohr gehauen. Laut Gesetz müssen bei einer Bürgerenergiegesellschaft mindestens zehn Bürger aus der Region beteiligt sein. Ich bezweifele, dass dies bei den vergebenen Zuschlägen sorgfältig überprüft wurde.

Wenn es zur Vergabe von neuen Windparks unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gekommen ist, müssen die Zuschläge rückabgewickelt werden. Windkraft wird durch Steuergelder subventioniert. Die Bürger zahlen mit exorbitant steigenden Stromkosten diesen groben Unfug der Bundesregierung und Windenergiefirmen kassieren für ihren erzeugten, oft überhaupt nicht benötigten Strom, 4,3 Cent zusätzlich pro Kilowattstunde.

Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag wird bei diesem Skandal parlamentarisch um Aufklärung dringen.“

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