Wirbel um Diplom von Gleichstellungsministerin Köpping – AfD-Fraktion stellt Kleine Anfrage!

Auf ihrer Internet-Seite schreibt die sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration sowie Abgeordnete der SPD, Petra Köpping, dass sie u.a. einen Abschluss als Diplom-Staatsrechtlerin habe. Nun tauchen Zweifel auf, dass dieser Titel tatsächlich rechtlich existent ist. Ein Zeithistoriker wirft dazu brisante Fragen auf: „Ist es richtig, dass der Abschluss als Diplom – Staatswissenschaftler an der Akademie für Staats-und Rechtswissenschaft der DDR (ASR) erworben wurde? Ist es richtig, dass dieser Abschluss mit keinem BRD-Abschluss vergleichbar ist? Ist es richtig, dass nach Art. 37 Abs. 1 Satz 2 EV kein Anspruch darauf besteht, eine Anerkennung dahingehend zu erhalten, dass der Abschluss als Diplom- Staatswissenschaftler einem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH), der an einer Universität oder einer gleichgestellten Hochschule in dem Teil Deutschlands erworben wurde, in dem das Grundgesetz bereits vor dem 3. Oktober 1990 galt, gleichwertig ist?

Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:

„Eine Vorverurteilung der Ministerin, wegen eventuellen Titelmissbrauchs vorzunehmen, liegt mir fern. Dennoch sind es brennende Fragen, die hier aufgeworfen werden. Viele Diplome und Studienabschlüsse der DDR wurden nach der deutschen Einheit 1990 zu Recht nicht als Studienabschluss anerkannt, weil kaum Inhalte, dafür aber jede Menge ‚Rotlichtbestrahlung‘ als Lehrstoff deklariert wurden der aber nichts weiter war, als eine perfekte Umschulung zum marxistischen Kader von Moskaus Gnaden.

Die AfD-Fraktion wird per Kleiner Anfrage und mit juristischen Gutachten herausfinden, ob Ministerin Köpping ihr Diplom und ihren diplomierten Studienabschluss berechtigt in ihrer Vita führt. Andernfalls müssen die nötigen Konsequenzen gezogen werden, denn eine Ministerin hat kein Recht auf Privilegien, die ‚normalen‘ Bürgern vorenthalten werden.“

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