Zu wenig Gemüse – Gesundes und kostenloses Schulessen wichtiger denn je!

Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) hat erneut darauf hingewiesen, dass an den sächsischen Schulen immer noch zu wenig Gemüse zum Mittagessen auf den Tisch kommt. Die DGE beruft sich dabei auf eine Studie des „Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft“ (BMEL), das bereits 2015 kritisiert hatte, dass in den Kantinen mehrheitlich Fleischprodukte serviert werden. Die aktuellste Erhebung für Sachsen aus dem Jahr 2010 bescheinigt nur 35 Prozent der Schulen ein tägliches Angebot von Gemüse oder Rohkost.

Dazu Uwe Wurlitzer, schulpolitischer Sprecher der Fraktion und Sachsens AfD-Generalsekretär:

„Die DGE empfiehlt, höchstens achtmal im Monat Fleisch zu konsumieren. Wenn Sachsens Schüler schon in ihren Schulen nur Schnitzel, Klopse oder Burger aufgetischt bekommen, haben sie damit dieses Limit schnell erreicht und vielfach überschritten. Umso wichtiger ist es, Gemüse in allen Formen für eine ausgewogene Ernährung anzubieten, um das Übermaß an Fleisch zumindest etwas zu kompensieren. Ein von unserer Fraktion im Landtag eingebrachter Antrag, jedem Schüler eine kostenlose und vor allem gesunde Mahlzeit zu ermöglichen, wurde von den Konsensparteien unisono unter fadenscheinigen Begründungen abgelehnt. Dabei hätte er nicht nur für eine finanzielle Entlastung der Familien, sondern auch dafür gesorgt, dass sich die Jungen und Mädchen in unseren Schulen vitaminreich ernähren können.

Wir werden uns weiterhin mit allen Kräften dafür einsetzen, dass es ein warmes und explizit gesundes Schulessen gibt.“

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