Zwitter gibt es schon immer – haben wir wirklich keine anderen Probleme im Land?

Deutschlandweit berichten Medien aktuell über das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, wonach nun die Möglichkeit geschaffen werden muss, ein „drittes Geschlecht“ in Akten und Urkunden eintragen zu lassen.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

„Mehrfach wurde in diesem Zusammenhang medial erwähnt, dass Leidensdruck der Betroffenen der Grund für diese Klage und für das nun ergangene Urteil sei. Zudem würden mit der Tatsache, dass es nur zwei Geschlechter gibt, ‚Andersgeschlechtliche‘ ausgegrenzt.

Natürlich ist es eine besondere Situation, wenn jemand nicht richtig als Mann oder Frau zuordenbar ist. Allerdings gibt es die so genannten Zwitter schon so lange, wie es Mensch und Tier gibt. Hier geht es vielen sexualpolitischen Protagonisten um etwas ganz anderes: Unter dem Vorwand, ‚Leidensdruck‘ zu lindern, wird die Genderisierung und der damit einhergehenden Umbau der gesamten Gesellschaft weiter vorangetrieben. Schwulen- und Lesbenverbände haben bereits kurz nach dem Urteil posaunt, dass sie weitere Geschlechter auf Urkunden und Akten vermerkt haben wollen. Die Büchse der Gender-Pandora ist geöffnet!

Leidensdruck ist ein Begriff, der Mitleid erzeugt und Andersmeinende und -denkende beinahe vollautomatisch als Barbaren, gefühlskalt und rückwärtsgewandt stigmatisiert. Auch arme Kinder, Senioren, Obdachlose, Verbrechensopfer, ja auch Steuerzahler haben Leidensdruck – ohne, dass dafür das höchste deutsche Gericht angerufen werden kann.

Nun muss die Bundesregierung rund eine Milliarde Euro aufwenden, um das Urteil umzusetzen - als ob wir nicht wirklich brennende, gesellschaftlich existenzielle Probleme zu lösen hätten.“

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