Abgeordneter Carsten Hütter: Notärzte am Leben erhalten

Die Freie Presse berichtet heute über ein Treffen im Sozialministerium, bei dem drei Notärzte der Region Aue/Schwarzenberg mit Verantwortlichen dramatische Unterversorgung mit Notärzten in der Region besprachen. Laut Freie Presse war das Ergebnis eine minimales Zugeständnis. Das Hauptproblem ist: Notärzte müssen zusätzlich den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst übernehmen. Carsten Hütter, AfD-Landtagsabgeordneter und sächsischer Vize-Chef der "Alternative für Deutschland": "Die Staatsregierung muss sich sofort mit diesem Problem beschäftigen! Gerade von Sozialministerin Barbara Klepsch, die als ehemalige Oberbürgermeisterin von Annaberg-Buchholz die Situation im Erzgebirge genau kennen müsste, erwarte ich jetzt "Dringende Medizinische Hilfe" und keine Langzeittherapie. Im Koalitionsvertrag ist die Rede davon, dass man die medizinische Notfallversorgung optimieren wolle. Laut Duden versteht man unter "optimieren", eine Sache zu vervollkommnen, zu vollenden, zu perfektionieren. Dass CDU und SPD im Zusammenhang mit der Notfallversorgung, diesen Begriff wählen, zeigt, dass die Vertreter der Parteien keine Vorstellung von der Realität haben. Es geht nicht darum, das Notarztsystem zu perfektionieren. Es geht darum, es am Leben zu erhalten. Frau Klepsch muss die Kassenärztliche Vereinigung sofort zurückpfeifen und schnellsten angemessene Bedingungen für die Notärzte schaffen."

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