AfD-Anfrage: Leerstehende Asylunterkunft kostet zehn Millionen Euro

Die sächsische Staatsregierung hat 2015 für eine Asylunterkunft 525 Container in Dresden-Johannstadt angemietet, die seitdem leer stehen. Dafür zahlte der Steuerzahler 5,1 Millionen Euro Miete und Betriebskosten, bis die Container im Oktober 2018 für 4,2 Millionen Euro gekauft wurden. Das ergab Anfrage der AfD-Fraktion (6/16501).

André Wendt, AfD-Landtagsabgeordneter aus Dresden und Fragesteller, kommentiert:

„Die über 500 Container stehen immer noch verwaist da und der Steuerzahler muss weiterhin für Bewachungs- und Betriebskosten aufkommen. Während Schulen, Kitas und Straßen zum Teil vor sich hingammeln, wird hier das Geld der arbeitenden Bürger mit beiden Händen zum Fenster rausgeschmissen. Zudem werden Asylbewerber dezentral untergebracht, obwohl es freie und bereits bezahlte Unterbringungsmöglichkeiten im Containerdorf gibt. Dies verursacht nicht nur Mehrkosten, sondern belastet den eh schon angespannten Wohnungsmarkt in Dresden.

Auch wenn es nun Pläne für die weitere Verwendung gibt, muss man feststellen, dass es sich hierbei um eine unverantwortliche Steuergeldverschwendung handelt. Mit der AfD in Regierungsverantwortung wird es so etwas nicht mehr geben.“

 

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