AfD-Antrag: Handwerk muss endlich gestärkt werden

In der aktuellen Landtagsdebatte zum AfD-Antrag (6/15043) zum Thema „Berufliche Selbstständigkeit im sächsischen Handwerk stärken - bessere Rahmenbedingungen für Betriebsgründungen und Betriebsnachfolge entwickeln“ erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher, Mario Beger:

„Wir wollen das sächsische Handwerk stärken, indem wir die Ausbildungsförderung stärken, Betriebsübernahmen / Betriebsgründungen erleichtern und Bürokratie abbauen.

Der aktuelle Haushaltsentwurf der Staatsregierung will den Meisterbonus um fast ein Drittel kürzen. Das ist der falsche Weg, denn er erhöht die Attraktivität der Meisterausbildung nicht!
Als AfD-Fraktion fordern wir, dass vorhandene Potential für das Handwerk, insbesondere für Betriebsgründungen- und Fortführungen, besser zu nutzen. Es geht um finanzielle Unterstützung für Betriebsneugründungen – und Betriebsübernahmen! Die Meistergründungsprämie ist ein Mittel, das wir diesbezüglich noch einmal auf die Agenda gesetzt haben.

Zudem leiden unsere Handwerksbetriebe vor allem unter überbordender Bürokratie und Reglementierung. Der jährliche Bericht des sächsischen Normenkontrollrates bestätigt einen Anstieg an Erfüllungsaufwand für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung um ca. 38.000 Stunden und ca. 2,2 Mio. Euro, plus Auslösung von einem einmaligen Erfüllungsaufwand von 5,3 Mio.€ und 1.600 Stunden für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung.

Entbürokratisieren können wir aber nur, wenn wir den Mut haben, Regelungen zu streichen. Wenn wir unseren Kleinen und Mittelständischen Unternehmen, die einen regionalen Bezug haben, mehr Vertrauen entgegenbringen und diese nicht unter Generalverdacht stellen.
Wir müssen Aufbewahrungsfristen verkürzen, Pauschalen einführen und Mehrbelastungen vermieden oder möglichst gering halten.“

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