AfD-Fraktion: Trotz Lehrer-Neueinstellungen bleibt Unterrichtsausfall bestehen

Zur Meldung der Sächsischen Bildungsagentur, 1.000 neue Lehrer für das neue Schuljahr einzustellen und damit angeblich das Schuljahr 2015/16 solide vorzubereiten, erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Die Einstellung von 1.000 neuen Lehrern klingt erst einmal gut und suggeriert, dass es bald keinen Lehrermangel und Unterrichtsausfall mehr geben wird. Wenn man sich die Situation in sächsischen Schulen aber genauer anschaut, wird schnell klar: Die Staatsregierung betreibt Augenwischerei im großen Stil. Zieht man von den 1.000 Neueinstellungen nämlich 640 Lehrkräfte ab, die im gleichen Zeitraum in Rente gehen, bleiben nur noch 360 Neueinstellungen übrig.

Dazu kommt: Allein 430 Lehrer waren zum Schuljahresbeginn langzeiterkrankt. Weiterhin existiert ein massiver Unterrichtsausfall aufgrund von jahrelanger verfehlter Einstellungspolitik und dem daraus resultierenden Lehrermangel sowie der damit verbundenen Überalterung. Laut Landesschülerrat beträgt die Ausfallquote 9,3 Prozent, statt der offiziell vom Kultusministerium zugegebenen 3,6 Prozent. Durch den zu erwartenden Anstieg von Migrantenkindern mit schlechten Deutschkenntnissen und die ideologisch beförderte Inklusion von Förderschülern werden zusätzliche Fachkräfte in den Klassen benötigt.

Als einzige Partei hat die AfD-Fraktion 500 zusätzliche Lehrer pro Schuljahr gefordert und Möglichkeiten zur Gegenfinanzierung ohne Aufnahme neuer Schulden aufgezeigt. Die Staatsregierung muss an dieser Stelle dringend nachbessern, damit Sachsen weiterhin seine Spitzenstellung im Pisa-Vergleich beibehält und Stundenausfall zur Ausnahme wird.“

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