AfD: Frauen vor Genitalverstümmlung besser schützen

Der 6. Februar ist der internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Laut des Vereins „Terres des Femmes“ leben in Deutschland rund 65.000 Frauen und Mädchen aus Migrantenfamilien mit Genitalverstümmelungen, Tendenz steigend. In Sachsen sollen ca. 1300 Frauen betroffen sein, schätzt der Landesfrauenrat. Eine Anfrage der AfD-Fraktion ergab (6/15935), dass in sächsischen Krankenhäusern die Folgen dieser mittelalterlichen Praxis behandelt werden.

Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin, erklärt:

„Die Verbrechen der Genitalverstümmelung finden auch in Sachsen statt. Vor allem Migrantinnen aus archaischen Kulturen mit muslimischem Einfluss sind Opfer dieser monströsen Frauenverachtung. Die Mädchen werden entweder auf Heimaturlaub oder in deutschen Hinterhöfen verstümmelt.

Meine Kleine Anfrage ergab, dass SPD-Ministerin Köpping wohl nicht so genau hinsehen will. Es ist verstörend, dass alle Parteien zu diesem barbarischen Treiben weitestgehend schweigen. Während Grüne, Linke und SPD sich lautstark gegen die angebliche Diskriminierung von Minderheiten und für Gender-Ideologie einsetzen, bleiben sie bei diesem wichtigen Thema relativ still. Offenbar wird diese archaische Praxis unter ‚kulturelle Vielfalt und Bereicherung‘ verbucht.

Die AfD-Fraktion fordert die Staatsregierung auf, der Genitalverstümmelung in Sachsen endlich den Kampf anzusagen. Dazu gehört eine gewissenhafte Registrierung der Verbrechen, um diese überhaupt strafrechtlich verfolgen zu können. Den betroffenen Frauen und Mädchen muss besser geholfen werden.“

 

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