AfD: Ohne gleichwertige Arbeitsplätze kein Kohle-Ausstieg!

Die SZ befragte Bürger in der Lausitz, was sie zum Kohle-Ausstieg denken. Dabei verneinten 81 Prozent die Frage, ob sich die Bundesregierung „ausreichend“ um den Kohle-Ausstieg kümmere. Über 50 Prozent der Befragten fühlen sich auch mit den Sorgen alleine gelassen.

Dazu kommentiert der Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban:

„Die negativen Umfragewerte kann ich aus meinen persönlichen Gesprächen mit den Bürgern in der Lausitz nur bestätigen. Die Bürger fühlen sich nicht nur, sie werden auch von den Altparteien für ideologische Klimaziele im Stich gelassen.

Der deutsche Einfluss auf die weltweite CO2-Emission ist mikroskopisch. Diese nutzlose Klimapolitik der CDU führt zu Arbeitsplatzverlusten, Abwanderung von jungen Menschen und einer Deindustrialisierung der Lausitz. Die Braunkohleindustrie hat jahrzehntelang für sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze gesorgt. Nach dem Kahlschlag in den 90-er Jahren arbeitet die CDU auf Bundes- und Landesebene nun am völligen Ende der Braunkohleindustrie.

Das lehnt die AfD-Fraktion ab. Bevor keine gleichwertigen Arbeitsplätze neu entstanden sind, sollte über einen Kohle-Ausstieg nicht einmal geredet werden. Die Nutzung der Braunkohle ist für den Wirtschaftsstandort Lausitz unverzichtbar. Sie sichert Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region, in der es keine größeren Unternehmen gibt. Außerdem benötigen wir die Braunkohle zur Grundlastsicherung. Sie mindert die Folgen der derzeitigen, fehlgeleiteten, wirtschaftsschädigenden Energiepolitik.“

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