AfD wirkt: CDU-Maskottchen Wolf nun doch dezimiert?

Diese Woche wurden 90 Schafe und Ziegen von Wölfen gerissen. Ministerpräsident Kretschmer will sich ein Bild vor Ort machen. Die Behörden prüfen den Abschuss von Wölfen.

Dazu erklärt, Silke Grimm, AfD-Abgeordnete aus der Lausitz:

„Der Wolf hat in Sachsen keine natürlichen Feinde und vermehrt sich sehr schnell. Durch das absolute Jagdverbot verspürt er keinerlei Druck und handelt instinktiv folgerichtig. Das Ergebnis spüren jetzt die Landwirte, welche Ziegen und Schafe halten und Opfer dieser Angriffe sind.

Bereits mehrfach haben wir dies thematisiert und Anträge dazu eingereicht. 2016 haben wir im Landtag einen Antrag (6/7107) eingereicht, der sicherlich geholfen hätte, den Schaden durch Wolfsangriffe zu reduzieren. Unser Antrag hatte nicht das Ziel, Wölfe aus der Naturlandschaft Sachsens zu entfernen, sondern wieder Jagddruck aufzubauen. Bei der Ablehnung unterstellte uns die SPD, wir würden Hysterie schüren und die Stimmung öffentlich aufheizen.

Die Altparteien lehnten alle unsere Anträge ab. CDU-Landwirtschaftsminister Schmidt behauptete‚ dem Antrag (11554) ‚keine umsetzbaren Lösungsansätze‚ entnehmen zu können. CDU-Abgeordneter Andreas Heinz kündigte im März 2018 an, dass es in den nächsten Tagen einen gemeinsamen Antrag der Koalition zum Thema geben wird‘.

Damit zeigte sich wieder einmal, dass es den Altparteien nicht um sachbezogene Politik geht, sondern - auch auf Kosten der Bürger - grundsätzlich AfD-Politik abgelehnt wird.“

 

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