Altersarmut von Handwerkern verhindern!

Die Präsidenten der ostdeutschen Handwerkskammern übersandten einen gemeinsamen Brief zum Thema Alterssicherung im Handwerk an Bundeskanzlerin Merkel. Darin wird auf die besondere Situation im ostdeutschen Handwerk hingewiesen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die niedrigen Löhne und die fehlenden Anwartschaftszeiten gelegt. In fünf Punkten wird die Bundesregierung aufgefordert, endlich zu handeln und Voraussetzungen für eine auskömmliche Rente für Handwerker zu schaffen.

Dazu erklärt Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD im Sächsischen Landtag:

„Natürlich ist es zu begrüßen, dass die ostdeutschen Handwerkskammern nun endlich ihre Verantwortung für die ihnen per Zwang zugordneten Betriebe wahrnehmen und von der Regierung Gegenmaßnahmen einfordern. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, warum dies erst jetzt geschieht. Seit Anbeginn tritt die AfD für eine gezielte Förderung des Mittelstandes, also auch des Handwerks ein. Diese Unternehmen finanzieren die politischen Abenteuer dieser unfähigen Regierung. Das muss ein Ende haben!


208.000 ostdeutsche Handwerksunternehmen mit einer Million Beschäftigten und 47.000 Lehrlingen bilden das Rückgrat in unserer Gesellschaft. Nach der Wende wurden im Osten viele Unternehmen gegründet, es wurde investiert, es wurden Werte hergestellt, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen und Lehrlinge ausgebildet. Für eine angemessene Rentenvorsorge fehlte aber oft das Einkommen. Nullzinspolitik, Steuerpflicht und Krankenkassenbeiträge auf Renten und niedrige Löhne zehren die bestehenden Altersversorgung auf und lassen bei den Handwerkern, – sowohl bei den Unternehmern selbst als auch bei den Beschäftigten – die Angst vor Altersarmut wachsen. Es ist die Pflicht der Bundesregierung, diesen Menschen eine gerechte Altersversorgung zu ermöglichen - sowie die steuerlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Für weit weniger naheliegende Zwecke scheint genug Geld da zu sein: Die Alimentierung Griechenlands, die uferlosen Kosten für den Unterhalt von hunderttausenden Einwanderern ohne legitimen Asylgrund. Zudem frisst die Geldflutung der Märkte durch die EZB die Rentenvorsorge auf.“

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