Armutsrente nach 45 Arbeitsjahren – 11 Millionen Betroffene

Mehr als elf Millionen Arbeitern droht in Deutschland eine Rente auf Grundsicherungsniveau oder darunter. Das ergab eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Wer 45 Arbeitsjahre weniger als aktuell 24.289 Euro pro Jahr verdient, wird später einmal eine Nettorente erhalten, die im günstigsten Falle auf Höhe der Grundsicherung liegen wird, berichtet die LVZ.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Es ist der helle Wahnsinn – Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, sondern auch das wirtschaftlich stärkste Land in Europa - und lässt trotzdem viele seiner Rentner am Hungertuch nagen. Nicht nur das Absenken des Rentenniveaus, auch die zunehmende Besteuerung der Renten führt dazu, dass immer mehr Menschen nach einem arbeitsreichen Leben in der Altersarmut landen. Durch die europaweit höchste Belastung an Steuern und Sozialabgaben werden die Bürger regelrecht ausgequetscht und viele werden auch als Rentner weiter arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen. Das ist die Politik einer CDU-geführten Bundesregierung, die schon längst den Bezug zur Realität und zu den arbeitenden Menschen in unserem Land verloren hat.

Die größte Frechheit ist, dass arbeitende Bürger in der Grundsicherung mit Leuten gleichgestellt werden, die nie oder kaum arbeiten waren. Deshalb hat die sächsische AfD ein Rentenkonzept vorgestellt, bei dem pro Arbeitsjahr zehn Euro auf die Grundsicherung drauf gezahlt werden sollen. Wer dann beispielsweise 40 Jahre gearbeitet hat, bekommt 400 Euro steuerfrei zur Grundsicherung hinzu.

Die AfD stellt die eigenen Bürger in den Mittelpunkt ihrer Politik und wird nicht hunderte Milliarden Steuergeld für illegale Einwanderer, zweifelhafte Projekte und marode EU-Staaten ausgeben.“

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