Asylmissbrauch endlich stoppen, Fingerabdrücke flächendeckend prüfen

Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion (Drs. 6/8522) gibt es in den Kommunen immer noch keine Geräte zur Fingerabdruckanalyse, um Sozialbetrug von Asylbewerbern mit Mehrfachidentitäten aufzudecken. In den letzten fünf Jahren sind in Sachsen lediglich Fingerabdrücke von 14.496 Asylbewerbern in landeseigenen Behörden genommen wurden. Allein davon waren bereits 4.854 unter einem anderen Namen erfasst. Laut Staatsregierung sei die Hauptursache dafür angeblich die unterschiedliche Schreibweise von Namen.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

„Dem Asylmissbrauch ist in Sachsen weiterhin Tür und Tor geöffnet, wenn die Staatsregierung nicht endlich den Kommunen Technik zum Abgleichen der Fingerabdrücke zur Verfügung stellt. Hier könnte ohne größeren Aufwand reagiert werden, jedes bessere Smartphone hat mittlerweile einen Fingerabdruck-Sensor. Gleichwohl scheint die Staatsregierung kein Interesse an der ganzen Wahrheit zu haben, in welchem Umfang angeblich ‚Verfolgte‘ den sächsischen Steuerzahler ausplündern.

Wenn 70 bis 80 Prozent der Asylbewerber ohne Pässe einreisen, weil sie diese angeblich ‚verloren‘ haben, und allein in der Stadt Braunschweig kürzlich 300 Fälle von Sozialbetrug aufgedeckt wurden, ist auch in Sachsen von einem erheblich Potential von Leistungsabzockern auszugehen.“

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