Ausverkauf sächsischer Forst- und Agrarflächen schnellstens stoppen

In einer Kleinen Anfrage (Drs.6/10135) wollte die AfD-Fraktion von der Staatsregierung u. a. wissen, wie viel Berufsvertretungen beim Verkauf von land- und forstwirtschaftliche Flächen 2015 und 2016 im Freistaat angehört wurden. CDU-Landwirtschaftsminister Schmidt gab an, dass darüber keine Statistiken geführt werden.

Dazu erklärt der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gunter Wild:

„Der Verkauf von Agrar- und Waldflächen hat für die sächsische Kulturlandschaft immense Bedeutung. Es ist zwingend geboten, einen statistischen Überblick über die Nachnutzung bei einem Verkauf zu haben. Eigens dafür gibt es die Berufsverbände. Die zunehmende ‚Vermaisung‘ ganzer Landstriche für den hochsubventionierten Anbau so genannter Biomasse ist der Beweis, dass es einer genauen Kontrolle bedarf.“

Der AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter, Direktkandidat für den Landkreis Meißen ergänzt:
„Gerade das Beispiel Lommatzscher Pflege belegt, wozu eine mangelnde Kontrolle führen kann, Agrarsteppen, die von Bodenerosion betroffen sind - Äcker ohne Raine und Randbepflanzungen, die zum erschreckenden Rückgang von Rebhühnern, Feldlerchen, Hamstern und Hasen geführt haben. Die Felder in der Pflege werden oft von Großagrarbetrieben bewirtschaftet, die ihren Sitz nicht in Sachsen haben. Der Ausverkauf sächsischer Agrarstrukturen mit einhergehendem Ausbluten historisch gewachsener Dorfkerne muss zwingend gestoppt werden.“

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