BDI-Präsident Grillo schreibt 80 Prozent der Asylbewerber und Migranten für Arbeitsmarkt ab!

Der Präsident des Bundesverbandes der Industrie (BDI), Grillo, sagte heute in einem Interview im Deutschlandfunk wörtlich: „Wir haben mal gesagt, wenn wir in den nächsten fünf Jahren 20 Prozent der Flüchtlinge in den Arbeitsprozess integriert haben, dann haben wir einen guten Job gemacht. Das hört sich wenig an, das ist aber aus heutiger Sicht eine Riesenzahl.“ Auf die Frage, wie viel „Flüchtlinge“ denn in seinem 1500-Mann-Unternehmen arbeiten, räumte Grillo ein: „Wir haben vor allen Dingen einen jungen Mann, um den ich mich persönlich kümmere. Der ist aus Sri Lanka geflüchtet, mit 16 angekommen.“

Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

„Etwa 20 Prozent der hier Angekommenen könnten laut BDI-Präsident eventuell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Aber was wird aus den restlichen 80 Prozent? Mein Eindruck ist, dass der BDI-Präsident in seiner Politik einen Wettbewerb im Niedriglohn-Sektor zwischen einheimischen Arbeitnehmern und den Neuankömmlingen herbeisehnt, um das Lohnniveau weiter drücken zu können. Zudem verlagert der Unternehmer-Boss scheinbar bereitwillig die Kosten für die anderen, nicht integrierbaren 80 Prozent, in die aus Steuermitteln finanzierten Sozialsysteme. Das ist keine politische Lösung, sondern purer Egoismus. Zugleich ist es ein erneutes Eingeständnis, dass die schon lange nicht mehr proklamierte Mär von den hier ankommenden ‚Facharbeitern und Ärzten‘, tatsächlich eine solche ist - eine fette Lüge der Regierung, um die eigene, desaströse Asylpolitik zu kaschieren! “

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