Brandbrief von Ingenieuren: Bauen muss schneller gehen

Die Ingenieurkammer Sachsen ruft in einem Forderungskatalog die Landesregierung zu einer umfassenden Entbürokratisierung auf. Darüber hinaus wünscht sich die Vertretung von 3.000 Ingenieuren laut DNN eine „schlanke und mittelstandsfreundliche Vergabepraxis, um die Chancen einheimischer Unternehmen“ zu verbessern. Dazu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende im Sächsischen Landtag, Jörg Urban:

„Deutschland versinkt in Bürokratie. Die ganz normale Familie kann sich deshalb kaum noch ein Eigenheim leisten. Großprojekte kommen zum Erliegen und der sächsische Mittelstand hat Probleme, alle Klauseln bei öffentlichen Aufträgen zu erfüllen.

Statt hier sinnvolle Maßnahmen zur Eindämmung der Papierflut zu ergreifen, denken sich die Europäische Union, die Bundes- und Landesregierung jedoch ständig neue Verordnungen, z.B. zum Klimaschutz, aus und belasten damit die Unternehmen und Familien immer mehr.

In den letzten Jahren gingen die Baukosten in Deutschland regelrecht durch die Decke. Sie haben sich seit 2007 um rund 33 Prozent erhöht. In den Niederlanden gab es indes nur einen moderaten Anstieg um sechs Prozent.

Wie machen die das? Ganz einfach: Sie haben ihr Baurecht ordentlich entrümpelt. In Deutschland gibt es hingegen 16 unterschiedliche Landesbauverordnungen, die mit Regelungen völlig überfrachtet sind.

Ministerpräsident Michael Kretschmer ist also in der Pflicht, etwas zu tun. Er sollte dazu auf die fachkundige Meinung der Ingenieurkammer Sachsen hören. Die von ihr aufgestellten Forderungen decken sich mit unserem AfD-Programm. Auch wir erwarten eine Planungsbeschleunigung bei Bauvorhaben und wollen die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer stärken. Zugleich sind wir die einzige politische Stimme in Sachsen, die dem hysterischen Klimairrsinn entgegentritt.“

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