CDU handelte 1998 falsche Diesel-Grenzwerte und Fahrverbote aus

Die umstrittenen EU-Grenzwerte für Stickoxid, auf denen die zahlreichen Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten beruhen, hat 1998 die damalige CDU-Umweltministerin Angela Merkel in Brüssel ausgehandelt, berichtet BILD.

Silke Grimm, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt:

„Die falschen, unwissenschaftlichen EU-Grenzwerte und die daraus resultierenden Fahrverbote haben in Deutschland immensen Schaden angerichtet. Millionen Besitzer von Dieselfahrzeugen wurden kalt enteignet und müssen ihre Autos zu Schleuderpreisen verkaufen. Die Wirtschaft leidet darunter, nicht mehr in Innenstädte und auf gesperrten Autobahnen fahren zu dürfen.

Dieses Desaster haben wir der CDU zu verdanken, die selbst heute noch die unwissenschaftlichen Grenzwerte nicht in Frage stellt. Erst kürzlich hatten über hundert Lungenärzte die falschen Grenzwerte kritisiert und eine neue Untersuchung gefordert. Wenn die CDU so krampfhaft an fragwürdigen Grenzwerten festhält, gibt es offensichtlich einen anderen politischen Hintergrund: Dem preiswerten Verbrennungsmotor soll scheinbar der Kampf angesagt werden, damit die ungeliebten und teuren E-Autos durchgedrückt werden können.“

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