CDU-Versagen in der Bildungspolitik nimmt immer groteskere Ausmaße an

Wie die Freie Presse berichtet, unterrichtet eine 74-jährige Pädagogin wieder, um den Lehrermangel zu lindern. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) helfen mehrere über 70-jährige Lehrer an Sachsens Schulen aus.
 
Karin Wilke, schulpolitische Sprecherin, kommentiert:
 
„Mein Respekt und Anerkennung für alle Pädagogen, die mit über 70 Jahren nochmals in die Schulen gehen und unsere Kinder unterrichten.
 
Gleichzeit frage ich mich, ob sich CDU-Kultusminister Piwarz nicht schämt, dass altgediente Lehrkräfte die Fehler der CDU ausbügeln müssen. War es doch die CDU, die jahrzehntelang unsere Lehramtsstudenten in den Westen hat ziehen lassen und viel zu spät erkannte, dass Sachsen auf einen pädagogischen Notstand zusteuert. Mittlerweile sind über 195 Senioren-Lehrer älter als 66 Jahre. Das ist eine bildungspolitische Bankrott-Erklärung der Staatsregierung.
 
Das Thema Lehrermangel haben wir seit unserem Einzug in den Landtag immer wieder angesprochen und eigene Anträge eingereicht. Bereits 2016 stellten wir den Antrag „Sofortmaßnahmen zur Lehrergewinnung“ (Drs. 6/5135), weil wir wussten, welche Auswirkungen der Lehrermangel mit sich bringt. Die Unfähigkeit geht zu Lasten unserer Kinder, die Opfer einer verfehlten CDU-Bildungspolitik sind.“

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