Dekadent feiern wie im alten Rom – Staatsregierung macht’s mit Steuergeldern möglich

Nach einer Kleinen Anfrage (Drs 6/7385) von AfD-Fraktionsmitglied Andre Barth nach Ausgaben für Repräsentationszwecke gab die Sächsische Staatsregierung im Haushaltsjahr 2016 rund 170.000 Euro für eine Dankesveranstaltung für Helfer der Flüchtlingsarbeit aus. Weitere Posten betrafen unter anderem ein Frühstück für Gäste der Demokratiekonferenz in Höhe von 700 Euro oder Ausgaben im Rahmen des Semperopernballs 2017 in Höhe von 21.700 Euro. Ebenfalls auf der Ausgaben-Liste: Wartungs- und Pflegekosten für den Roten Teppich.

Dazu erklärt AfD-Fraktionsmitglied, Andre Barth:

„Das Gelage für Flüchtlingshelfer muss gar königlich gewesen sein. Oder nennen wir es lieber spätrömische Dekadenz, fast 170.000 Euro für eine Dankesfeier auszugeben? Der Dank der Staatsregierung sei ihr unbenommen, aber derartig hohe Summen aus Steuergeldern bereitzustellen, grenzt an Verschwendungssucht. Da hat es die Staatskanzlei richtig krachen lassen: Mit Live-Musik, Buffet und sportlichen Darbietungen wurden die Helfer belustigt. Nichts gegen Repräsentationsausgaben – aber scheinbar gibt sich Geld viel leichter, unbeschwerter und flapsiger aus, wenn man es vorher nicht selbst erwirtschaftet hat.“

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