Der Bahnstreik gerät außer Kontrolle.

Der weiter anhaltende Arbeitskampf der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) mit der Deutschen Bahn gerät zunehmend außer Kontrolle. Nachdem gestern die Lokführer des Güterverkehrs und heute des Personenverkehrs in den unbefristeten Streik getreten sind, werden Bürger und Unternehmen ein weiteres Mal auf eine harte Probe gestellt. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD Fraktion im Sächsischen Landtag Mario Beger:

„Der Arbeitskampf der GDL ist als solcher nicht mehr erkennbar. Vielmehr sehen wir einen Machtkampf einer kleinen Gewerkschaft welche auf dem Rücken von Unternehmen und Bürgern ausgetragen wird. Diese Streikwellen stehen auch in keinem Verhältnis mehr zu den Forderungen. Er kostet die Volkswirtschaft und Unternehmen mehrere Millionen Euro. Während Berufspendler auf Pkw oder andere Verkehrsmittel umsteigen müssen und so weitere Kosten, neben den meist vorhandenen Dauertickets, aus eigener Tasche zahlen müssen, warten Unternehmen zumeist auf wichtige Lieferungen für Produktion und Handel bzw. müssen auf teurere logistische Möglichkeiten zurückgreifen.

Herr Weselsky, die GDL sowie die Deutsche Bahn müssen unweigerlich an den Verhandlungstisch um eine Einigung erzielen. Dabei sollten sich beide Seiten kompromissbereit zeigen. Denn jeder weitere Streiktag ist ein weiterer Einschnitt in die Mobilität unserer Bürger und der Wirtschaft.“

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