Deutschland größter EU-Zahler - aber kaum noch Förderung für Sachsen

Nach Berechnungen des ifo-Wirtschaftsinstituts wird Sachsen in der nächsten Förderperiode 2,4 Milliarden Euro weniger Geld von der EU erhalten. Grund ist der Austritt Großbritanniens und die fehlende Wirtschaftskraft in vielen anderen EU-Regionen.

Andre Barth, finanzpolitischer Sprecher und parlamentarischer Geschäftsführer, erklärt:

„Deutschland wird immer mehr zur Melkkuh Europas. Egal ob fehlgeleitete Euro-Rettung, Aufnahme von Asylanten oder EU-Finanzierung: Wir müssen stets die Hauptlast tragen und haben zunehmend weniger Vorteile. Dabei ist Deutschland der größte Nettozahler der EU – ohne die Milliarden aus Berlin würde in Brüssel schnell das Licht ausgehen.

Die finanzielle Umverteilung deutscher Steuergelder ins Ausland muss endlich aufhören. Wenn die EU Deutschland derart benachteiligt, sollten die Zahlungen an Brüssel eingestellt werden. Mit den eingesparten Milliarden wird Sachsen dann noch stärker gefördert als bisher – zum Wohle derer, die diese Gelder mit ihrer Hände Arbeit erwirtschaftet haben.“

 

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