Ernährungswirtschaft Sachsens verliert knapp zwei Millionen Euro durch Russland Sanktionen

Laut Sachsens Landwirtschaftsminister Schmidt gingen Sachsens Land- und Ernährungswirtschaft bedingt durch die Russland-Sanktionen knapp zwei Millionen Euro verloren. Der Umsatz durch Exporte sank im ersten Halbjahr 2015 auf 5,95 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2014 wurden noch Waren im Wert von 7,77 Millionen Euro exportiert.

Dazu erklärt der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Jörg Urban:
„Die Sanktionen gegen Russland müssen sofort beendet werden. Sie schaden der gesamten, exportorientierten sächsischen Wirtschaft und dem Image Deutschlands. Diese Forderung nach Boykott-Stopp hat die AfD-Fraktion bereits per Antrag in den Sächsischen Landtag eingebracht. Er wurde aber unter fadenscheinigen Begründungen von den anderen Parteien abgelehnt. Umso verwunderlicher ist es nun, dass die EU die Sanktionen gegen Weißrussland aussetzt. Es ist bisher nicht bekannt geworden, dass der dortige Präsident Lukaschenko ein lupenreinerer Demokrat als Putin ist. Diese Politik ist nicht nachvollziehbar und zeugt davon, dass es hier offenbar nicht um Demokratisierung im westlichen Geist, sondern einzig um die Stigmatisierung Russlands geht. Durch die Boykotte wurden bisher keinerlei Erfolge erreicht. Sanktionen haben noch nie zu wirklichen politischen Veränderungen geführt. Sie verschlechtern aber in der Regel die Menschenrechtssituation in den betroffenen Ländern.“

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