Erst Pflegekräftemangel, nun Kostenexplosion – Altparteien haben versagt

Seit September erhöhen viele Pflegeheime in Sachsen den Eigenanteil der Heimbewohner um 100 bis 500 Euro, berichtet die Freie Presse. Die steigenden Kosten für Personal und Leistungen müssen die Pflegebedürftigen allein tragen, ohne Zuschüsse von Bund und Freistaat. Verbände kritisieren diese „ungerechtfertigte und einseitige Lastenverteilung“.

Andre Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Es ist mehr als unsozial, wenn Senioren und ihre Familien die massive Erhöhung allein berappen müssen. Kostensteigerungen von bis zu 500 Euro sind für viele Betroffene einfach nicht zu stemmen, da eine große Anzahl von Renten mickrig und die Abgabenbelastung für die Familien eh schon sehr hoch ist. Nun werden wohl, bevor das Sozialamt eingreift, die letzten Ersparnisse herhalten müssen. Es ist einfach nicht zu fassen: Auf der einen Seite werden beispielsweise Milliarden für marode Staaten, fragwürdige Projekte und Vereine, eine ausufernde Bürokratie sowie hunderttausende ausreisepflichtige Migranten ausgegeben, auf der anderen Seite werden unsere Familien immer stärker belastet. Ein Armutszeugnis für einen Staat, der sich ‚reich‘ nennt, aber seinen Bürgern immer tiefer in die Taschen greift.

Vielerlei Maßnahmen sind wichtig, um den Druck vom Kessel zu nehmen. Dazu gehört auch, dass man dem Wunsch vieler Angehöriger, ihre Familienmitglieder zu Hause selbst zu pflegen, Rechnung trägt. Darum hat die AfD-Fraktion ein Landespflegefördergeld beantragt (6/14750), um die Pflege Angehöriger besser zu honorieren und Verdienstausfälle abzufedern.“

 

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