Es gibt ausreichend deutsche Fachkräfte für die sächsische Wirtschaft

Laut der WELT suchen 1,5 Millionen qualifizierte Fachkräfte in Deutschland eine Arbeit. Dazu erklärt der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban:

„Es besteht in Sachsen überhaupt keine Notwendigkeit, über die Einwanderung von Arbeitskräfte nachzudenken. Wir sollten stattdessen zusehen, dass wir alle Arbeitslosen in Lohn und Brot bekommen. Zudem gibt es rund 140.000 Sachsen, die in ein anderes Bundesland pendeln müssen. Viele von ihnen würden sich über eine Stelle in der Nähe ihres Wohnortes freuen.

Ebenso wünsche ich mir eine große Rückkehrer-Kampagne. In den 1990er-Jahren haben viele Sachsen ihre Heimat unfreiwillig verlassen. Wenn wir ihnen jetzt ein Angebot machen können, ist das doch großartig. Das würde viele Familien wieder zusammenführen.

Handlungsbedarf besteht außerdem bei der Weiterbildung älterer Arbeitnehmer und der Schaffung besserer Arbeitsbedingungen für Geringverdiener. Statt uns eine industrielle Reservearmee ins Land zu holen, sollte die CDU-geführte Landesregierung unter Michael Kretschmer zunächst einmal höhere Löhne im Niedriglohnland Sachsen durchsetzen.

Der neue Koalitionsvertrag setzt jedoch leider auf ein anderes Projekt: Über einen Spurwechsel sollen illegale Einwanderer in den Arbeitsmarkt gelangen können. Damit wird das Asylrecht komplett ad absurdum geführt und es entsteht ein weiteres Einfallstor für Massenmigrationen.

Zur Gewinnung von ausgewählten Spezialisten aus dem Ausland halte ich den seit 2013 existierenden Paragraph 6, Absatz 2 der Beschäftigungsverordnung für ausreichend. Das neue Fachkräftezuwanderungsgesetz der Bundesregierung hingegen dürfte sich als fatal erweisen, da es die unkontrollierte Einwanderung zu einem Zeitpunkt des wirtschaftlichen Abschwungs begünstigt. Dieses Gesetz soll zudem die seit 2015 ausgelösten Zustände kaschieren. Illegale Migranten sollen nachträglich einen Persilschein erhalten.“

News durchsuchen

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung