Eurokraten wollen ab 2016 Haustiere und Beet-Pflanzen vorschreiben!

Zur so genannten „Unionsliste“, die derzeit in Brüssel erstellt und die ab 2. Januar 2016 gelten soll, erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Für die darauf gelisteten Arten gelten ab diesem Zeitpunkt Besitz- und Vermarktungsverbote. EU-Mitgliedstaaten sind nicht nur verpflichtet, diese Verbote durchzusetzen, sondern auch Beseitigungsmaßnahmen zu treffen. Die Regulierungswut der EU, sie will nun auch die private Haustierhaltung und die Kleingartenbepflanzung angreifen.“

Hintergrund: Seit Januar diesen Jahres gilt bereits die so genannte Verordnung „Invasive Alien Species“. Die dazugehörige „Unionsliste“ soll weitere Ausbreitung nichtheimischer Tiere und Pflanzen verhindern. Bekannteste Fauna-Beispiele sind Marderhund, Waschbär, Nerz, Wollhandkrabbe, sowie verschiedene Fisch- und Schildkrötenarten. Beispiele im Flora-Bereich sind: Indisches Springkraut, Zurückgekrümmter Fuchsschwanz, Riesenbärenklau, Kanadische Goldrute und Ambrosia. Nach Experten-Schätzungen leben derzeit bereits 12 000 Tier- und Pflanzenarten auf EU-Gebiet, die restriktiv bekämpft und ausgemerzt werden sollen.

Urban weiter: „Tier- und Pflanzenarten, die auf dieser ‚Unionsliste‘ stehen, dürfen künftig in der EU nicht mehr gehandelt oder gezüchtet werden. Das betrifft Terrarien- und Aquarien-Besitzer genauso, wie Gärtnereien und Blumenläden, in denen Listen-Arten nicht mehr angeboten werden. Privatpersonen kann verboten werden verschiedene Pflanzen im Garten anzubauen oder zu säen. Für Tierhalter ist eine Ausnahme vorgesehen. Sie dürfen Listentiere bis zum Ableben behalten, müssen sich allerdings verpflichten, diese nicht zu vermehren.“

Diese Verordnung ist ein weiterer schwerer Eingriff in den persönlichen Lebensbereich vieler EU-Bürger. Sinnlos ist sie außerdem, weil auch Verbote die weitere Ausbreitung so genannter Nephyten und Neozoen nicht verhindern können. Die Natur ist stärker als jede Verordnung.“

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