Fachkräfte-Lüge soll Billig-Löhne durchsetzen

Mehrere Wirtschaftsexperten kritisieren die Fachkräfte-Lüge, berichtet die WELT. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) und der Ökonom Straubhaar gehen davon aus, dass Wirtschaftsverbände den Fachkräftemangel überdramatisieren, um flächendeckend niedrigere Löhne durchzusetzen. Der angebliche Fachkräftemangel in der Leiharbeit, im Sicherheits- und Gastgewerbe sowie im Güterverkehr wäre allein schlechter Bezahlung geschuldet. Deshalb wäre auch kein Bedarf für ein Zuwanderungsgesetz.

Silke Grimm, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, erklärt:

„Seit Jahren wird behauptet, der angebliche Fachkräftemangel schadet unserer Volkswirtschaft und auch deshalb bräuchte Deutschland mehr Zuwanderung. Endlich wagen sich auch Experten aus der Deckung, die diesen Unsinn entlarven.

Außer im Handwerk und dem Dienstleistungsgewerbe, wo körperliche Arbeit, hohe Flexibilität und unattraktive Arbeitszeiten gefragt sind, existiert in vielen Bereichen überhaupt kein Fachkräftemangel. Durch die Digitalisierung werden in den nächsten Jahren Millionen Bürger ihren Job verlieren und zusätzlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht deshalb auch keinen Grund für ein neues Zuwanderungsgesetz. 400 Millionen EU-Bürger haben bereits jetzt vollen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt.

Damit wird einmal mehr klar, dass CDU und die anderen Altparteien die von ihnen forcierte Masseneinwanderung kulturfremder Menschen offensichtlich nachträglich über die Fachkräfte-Lüge legitimieren wollen. Diese Menschen werden Berufe im Handwerk oder als Dienstleister, wo viele freie Stellen zu besetzen sind, nicht ausüben! Bereits jetzt kommt ein Großteil der Wirtschaftsmigranten aus bildungsfernen Kulturen und wandert direkt in die deutschen Sozialsysteme ein.“

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