Frauke Petry: Angela Merkel opferte Hamburg für persönliche Eitelkeiten

Die „Welt“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 21. September exklusiv, dass Kanzlerin Merkel entgegen ihrer Aussagen keine Rücksprache mit den Sicherheitsbehörden hielt, als es Besprechungen zum G20-Gipfel in Hamburg gab. Die Behörden, allen voran BKA und Hamburgs Innenbehörde, wurden lediglich zu logistischen und terminlichen Fragen konsultiert. Darüber hinaus warnten die Experten mehrfach vor Hamburg als Austragungsort. Die Hansestadt habe ein hohes linksextremes Gefährderpotential, das nur auf den richtigen Moment wartete, um szenetypische Bilder zu produzieren.

Frauke Petry, Bundessprecherin und sächsische Fraktionsvorsitzende der AfD, kommentiert:

„Täuschen, tricksen und vielleicht sogar lügen – Frau Merkel zaubert derzeit alles aus der Schmuddelecke des politisch Verruchten. Erst die Grenzöffnung, jetzt die Wahl von Hamburg als G20-Ort entgegen aller Warnungen und ihre Behauptung, Sicherheitsbehörden hätten mit ihr zusammengearbeitet - Merkel hat es sich im Kanzlerinnen-Sessel viel zu bequem gemacht und transformiert Deutschland mit ihren selbstherrlichen Entscheidungen mehr und mehr in ein Land, in dem ein Großteil der Menschen inzwischen ganz und gar nicht mehr gut und gerne lebt. Mehr noch: Hunderte Polizisten riskierten Kopf und Kragen, wurden bepöbelt und verletzt, viele von ihnen schwer. Das alles für persönliche Eitelkeiten der Kanzlerin, die auf ihr genehme, hübsche Bilder so kurz vor der Bundestagswahl hoffte. Es bleibt interessant, wie die CDU- und Regierungschefin nun versuchen wird, die Verantwortung für diese sicherheitspolitische Fehleinschätzung auf andere abzuwälzen.

Angela Merkel hat es geschafft, politische Debatten, Kontroversen und Widersprüche in Deutschland mit ihrer ‚Kanzlerinnendemokratie‘ marginalisiert, konservative Positionen verraten und die Republik zu einem Land gemacht zu haben, das bei derzeitigem Kurs schon in zwei, drei Jahren nicht mehr wiederzuerkennen ist. Die Alleingänge einer Frau Merkel sind kontraproduktiv, schädlich und alles andere als für das Wohl des Volkes gemacht.

Inzwischen muss man Angst vor der nächsten einsamen, selbstherrlich getroffenen Entscheidung dieser Regierungschefin haben“.

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