Frauke Petry: Freistaat wurde zum „Bildungs-Unland“

Zur Ablehnung des AfD-Änderungsantrages für Sachsens Bildungspolitik erklärt Fraktionsvorsitzende Frauke Petry:

„Regierung und Koalition malen blumig aus, wie viel sie für die Bildung tue und das man auf einem guten Wege sei. Schaut man in die Schulen, unterhält man sich mit Schülern, Lehrern und Eltern, kann man – mit dem entsprechenden Mut zur Wahrheit – deutlich die Defizite erkennen: Sachsen ist nicht attraktiv für Bewerber um das Lehramt, der Unterrichtsausfall ist 10 Mal so hoch wie geplant, die Klassen sind mit bis zu 28 Schülern zu groß und die Ausbildungsbetriebe kritisieren die Defizite ihrer Lehrlinge beim Lesen, Schreiben und Rechnen.

Es rächt sich bitterlich, dass zu wenige und oft nur befristete Einstellungen vorgenommen wurden und mehr Personal ausschied als durch junge Lehrer ersetzt wurde. Schule wurde regelrecht kaputt gespart, wurde doch im Finanzministerium festgelegt, wie viele Lehrkräfte Sachsen benötigt, anstatt im Kultusministerium. So wurde unser Freistaat zum „Bildungs-Unland“.

Die geplanten 500 zusätzlichen Lehrer bis Sommer 2018 sind offensichtlich ungenügend, wenn im gleichen Zeitraum die Schülerzahl um 8.000 ansteigt. Die AfD-Fraktion fordert weitere 1.000 Lehrer für die nächsten zwei Jahre, um die Qualität der Bildung in Sachsen zu erhalten und zu verbessern.“

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