Grenze schon längst überschritten

Mehrere Medien berichten über die prekäre Situation bei der schulischen Versorgung von Asylbewerber- und Migrantenkindern in Dresden und Leipzig. Ein Sprecher des Kultusministeriums erklärte, man sei personell und räumlich an der Kapazitätsgrenze angelangt.


Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Die Schulen haben ihre Belastungsgrenze längst überschritten. Die marode Schulinfrastruktur bietet in den Ballungszentren schon jetzt nicht genügend Schulplätze. Der Zustrom von Asylbewerber- und Migrantenkindern verschlimmert diese Situation weiter. Lösungen bietet die Staatsregierung indes nicht.

So ist man nicht einmal in der Lage  bei Schulneubauten neue Schulplätze zu schaffen. Und die wenigen die da sind, werden teilweise per Los vergeben. So geschehen in den Dresdner Stadtteilen Weixdorf, Klotzsche und Langebrück.

Probleme gibt es auch bei den DAZ-Klassen. DAZ bedeutet ‚Deutsch als Zweitsprache‘ und soll zur Integration von Kindern und Jugendlichen dienen.

Für die derzeit 6100 Zuwanderungskinder besteht ein erheblicher Bedarf an DAZ-Lehrern. Da es aber im Rahmen des Lehramtsstudiums eine Zusatzqualifikation ist und erheblichen Mehraufwand im Studium bedeutet, gibt es nicht genug solcher Lehrer um den Bedarf zu decken.

Um diesen Mangel auszugleichen handelt die Staatsregierung nach ihrem eigenen, vielbeschworenen Credo von ‚flexiblen, unbürokratischen Maßnahmen‘. DAZ-Lehrer kann ab sofort jeder sein, der einen Hochschulabschluss hat. Pädagogische Ausbildung? Nicht erforderlich! Dass solche Laienlehrer den Kindern und Jugendlichen fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache vermitteln können, ist mehr als unwahrscheinlich.

Neben der zunehmenden Problematik in den DAZ Klassen kann konstatiert werden, dass von den neu eingestellten (allgemeinen) Lehrern des Freistaates Sachsen für das Schuljahr 2015/16 20 % schulartfremd und 20 %  ohne eine wie auch immer geartete Lehramtsausbildung eingestellt wurden. Diese erschreckenden Zahlen sprechen für sich!“ 

News durchsuchen

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung