Griechenland ist im Euro nicht reformierbar

Laut Süddeutscher Zeitung haben die EU-Gläubiger den Kredit für Oktober an Griechenland nicht ausgezahlt, da erst 14 von 48 vereinbarten Reformen von der griechischen Regierung umgesetzt wurden. So will Griechenland weiter zahlungsunfähige Wohnungsbesitzer in ihren Wohnungen belassen, auch wenn diese sich ihre Kredite nicht mehr leisten können.

Weiterhin geht die Deutsche Bank davon aus, dass Griechenland bis zum Jahresende einen Schuldenschnitt von 200 Milliarden Euro benötigt. Der Ökonom Lüder Gerkens rechnet mit einem vierten Hilfspaket, da der Konsum in Griechenland zu hoch sei und die Wirtschaft zu schwach.

Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

 

„Der Euro ist eine Fehlkonstruktion und spaltet die Völker Europas. Seit ihrer Gründung kämpft deshalb die AfD um die Auflösung des Euro in geeignetere Währungsverbünde von wirtschaftlich ähnlich starken Ländern. Innerhalb des Euros wird Griechenland seine Wirtschaft nie wettbewerbsfähig reformieren können.

 

Auf unabsehbare Zeit wird Deutschland die Schulden von Griechenland übernehmen müssen und letztlich in einer Transferunion landen. Der deutsche Steuerzahler wird den überhöhten Konsum in Südeuropa solange finanzieren, bis Deutschland ausgeblutet ist und die Bürger auf die Barrikaden gehen. Doch dann ist es zu spät und das europäische Friedensprojekt ernsthaft gefährdet. Weil die Bundesregierung ihren Traum vom europäischen Superstaat durchpeitschen will, entgegen dem Willen der europäischen Völker und wirtschaftlicher Grundgesetze, riskiert sie das friedliche Zusammenleben in Europa.“

 

 

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