Guten Morgen, Herr Innenminister – heute mal wieder Opportunist?

In einem SZ-Interview warnte CDU-Innenminister Ulbig jetzt vor sächsischen „Biotopen des Linksextremismus“, die er „gegebenenfalls austrocknen“ wolle. Er will nun auch untersuchen, ob sächsische Gewalttäter in Hamburg randalierten. Weiter sagte Ulbig: „Hamburg, Berlin und Leipzig bilden eine Art Dreieck des Linksextremismus in Deutschland“. Zudem soll die finanzielle Förderung solcher Einrichtungen mit Steuergeldern überprüft werden.
Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Sachsens Generalsekretär, Uwe Wurlitzer aus Leipzig:

„Die CDU handelt wieder einmal nach dem Motto: Warten wir ab, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, und dann lassen wir uns als dessen Retter feiern. Es ist unglaublich, wie rückgratlos die CDU-Politik-Darsteller geworden sind. Erst die Randalen zur EZB-Eröffnung in Frankfurt, dann die unzähligen Angriffe auf Politiker vor allem der AfD-in Leipzig und Terroranschläge auf dortige Polizeiposten, Justiz- und Konsulatsgebäude - und nun Hamburg! Was muss noch geschehen, dass außer wolkigen Ankündigungen ernst gemacht wird mit der Austrocknung des linksextremistischen Bandentums?

Bereits im März 2015 (!) hat die AfD-Fraktion dazu einen Antrag im Sächsischen Landtag eingebracht. Raten Sie mal, wer dagegen stimmte: Die CDU! Erst gestern teilte die AfD-Fraktion mit, dass linke und linksextreme Vereine mit zwei Millionen Euro Steuergeldern gepampert werden. Führende Links- und Grünen-Politiker suhlten sich ebenfalls auf der „Höllen“-Demo in Hamburg in vorderster Front gegen die Polizei.

Die AfD-Fraktion hat nun den Antrag eingebracht, eine Sondersitzung des Sächsischen Landtages anlässlich der G-20-Krawalle einzuberufen. Ich verwette meinen Schäferhund, wenn die Fraktion der Opportunisten dem zustimmen sollte. Wäre ich nicht sicher, dass ich meinen Hund behalten darf, hätte ich das nie getan…“

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