Heimatnahe Asylunterbringung - AfD-Fraktion bringt Antrag in Sächsischen Landtag ein

„Heimatnahe Unterbringung Asylsuchender auf den Weg bringen“ lautet der Titel eines Prioritätenantrages der AfD-Fraktion heute im Sächsischen Landtag.

Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel:

„Die Unterbringung, vorrangig in den Ländern, aus denen die Asylbewerber ihren Weg nach Europa starten, in Libyen und Jordanien etwa, kostet pro Person 31 Mal weniger, als wenn diese langwierigen
Verfahren in Deutschland durchgeführt werden. Hinzu kommt, dass beinahe alle Migranten bereits aus sicheren Ländern, wie der Türkei oder Spanien nach Deutschland kommen, weil sie an den hiesigen, überproportionalen Sozialleistungen teilhaben wollen und die Aussicht auf lukratives aber ungerechtfertigtes Verweilen lockt.

Bereits der Europäische Rat der Innenminister prüfte daher die Einrichtung von sogenannten ‚Willkommenszentren‘ in Nordafrika. Der Bundesminister des Innern griff diesen Vorschlag u. a. beim EU -Ministerrat im Oktober 2016 auf im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge künftig in sichere Unterbringungsmöglichkeiten in Nordafrika zu bringen. Bisher zeichnet sich hierzu jedoch keine Lösung ab.

Natürlich lehnten alle anderen Parteien mit zum Teil hanebüchenen Begründungen auch diesen AfD-Antrag ab. Ich bin gespannt, wie lange die Schamfrist währt, bis – wahrscheinlich wird es die CDU sein – dieser Antrag mit wenigen Umformulierungen als eigener ausgegeben und erneut in Landtag eingebracht wird.“

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