Junge Sachsen endlich vor religiösem Extremismus schützen!

Laut verschiedener Medienberichte ist eine 15-jährige Schülerin aus Sachsen auf dem Weg nach Syrien, um sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ anzuschließen. Die Schülerin habe sich in den letzten Monaten vor ihrem Verschwinden immer mehr zurückgezogen, Kopftuch getragen, den Koran gelesen und arabisch gelernt, berichtet die verzweifelte Mutter.

 

Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:

 

„In Sachsen ist das bereits der dritte Fall, bei dem sich deutsche Jugendliche islamistisch radikalisierten und zum ‚heiligen Krieg‘ in den Nahen Osten aufbrachen. Die CDU-SPD Regierungskoalition muss endlich aufwachen und unsere Heranwachsenden vor islamistischen Anwerbeversuchen besser schützen. In mehreren Kleinen Anfragen der AfD-Fraktion (Drs. 6/4622 und 6/5188) hat die Staatsregierung eingestanden, dass es in Sachsen kein spezielles Aussteigerprogramm für religiösen Extremismus gibt und nicht einmal zielgruppenspezifisches Aufklärungsmaterial existiert – ein unhaltbarerer Zustand!

 

So wie der Freistaat erfolgreich mit  Aussteigerprogrammen für Rechtsextremisten arbeitet, muss es natürlich auch Programme für religiöse oder linke Extremisten geben. Bisher können islamistisch radikalisierte Jugendliche nur das Aussteigerprogramm für Rechtextremisten nutzen, was laut Staatsregierung bisher aber noch kein einziger gefährdeter Heranwachsender in Anspruch genommen hat. Das erscheint auch logisch, denn ein radikaler Islamist hängt einer völlig anderen Ideologie an, als ein Rechtsextremist.“

 

Drs. 6/5188: http://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Kleine%20Anfragen/2016/6_Drs_5188_1_1_1_.pdf

 

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