Knöllchen für Schulschwänzer auf Klimademo verteilen – CDU-Minister muss handeln

Am Freitag schwänzen auch in Sachsen wieder viele Schüler den Unterricht für die Klima-Demonstration „Friday for Future“. In München will ein Schuldirektor nun erste Bußgelder verhängen. In Chemnitz haben die Schüler freiwillig den Protest auf nachmittags verlegt, um im Unterricht nicht zu fehlen.
Die CDU-Kanzlerin lobte dagegen erneut die Schulschwänzer. Es sei richtig, „dass ihr uns Dampf macht“. Auch CDU-Kultusminister Piwarz nahm die Schulschwänzer bereits in Schutz. MDR-Aktuell sagte er: „Es ist auch ein Vorrecht der Jugend, das einzufordern und vielleicht die eine oder andere Grenze zu übertreten.“

Karin Wilke, bildungspolitische Sprecherin, erklärt:

„Es ist gut und richtig, wenn Schüler sich für den Schutz der Natur engagieren. Dass muss allerdings außerhalb der Schulzeit erfolgen. Was wir bei den Klimademos erleben, ist aber ein Missbrauch von engagierten Schülern für eine ideologisch motivierte Energiewende.

Es ist auffällig, wie gerade CDU-Politiker die unverhoffte Unterstützung durch die „Friday for Future“-Demos für die fehlgeleitete Energiewende hofieren. Bundesweit stöhnen aber Bürger und Betriebe über die europaweit höchsten Stromkosten und die flächendeckende Verspargelung der Landschaft mit Windrädern und Monokulturen für Energiepflanzen. Die Angst vor Stromausfällen geht um, während moderne Kohlekraftwerke überhastet abgeschaltet werden und Zehntausende Lausitzer ihre Jobs verlieren. Da kann die CDU offensichtlich ein paar zusätzliche Jubelklatscher für ihren Klimaplan 2050 gut gebrauchen.

Die AfD fordert Kultusminister Piwarz auf, endlich die gesetzliche Schulpflicht durchzusetzen und Schulleiter anzuweisen, ebenfalls Bußgelder zu verhängen.“

News durchsuchen

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung