Kommunale CDU kapituliert beim Thema Asyl vor eigenem Volk

Auf einer Einwohnerversammlung zum Thema steigendes Asylbewerber-Aufkommen in Freital erklärte Oberbürgermeister Klaus Mättig unlängst den politischen Bankrott der örtlichen CDU. Flankiert von Landrat Michael Geisler, ebenfalls CDU, sagte Mättig laut einer anwesenden AfD-Politikerin sinngemäß: "Wir können nicht einfach Nein sagen, wir müssen den Anweisungen von Oben Folge leisten, ansonsten werden wir unseres Amtes enthoben. Wir können da nichts für Sie tun." Die Zeugin: "Danach glich der Saal einem Pulverfass." Rund 400 Freitaler und Ostsachsen waren bei der Veranstaltung anwesend. Zuvor hatte ein Bürger die CDU-Politiker auf dem Podium gefragt, warum beide angesichts akuter Probleme bei Unterbringung und Finanzierung von Asylbewerbern nicht einfach "Stopp" sagen würden und darauf hingewiesen, dass sie gewählte Volksvertreter seien und sich somit für die Bürger einsetzen sollten. Dazu erklärt Sachsens AfD-Vorsitzende und Fraktionschefin Frauke Petry: "Ein weiteres Beispiel politischer Kapitulation der kommunalen CDU in Sachsen, die zunehmend Opfer fehlgeleiteter Regierungspolitik beim Thema Asyl der eigenen Partei in Berlin wird. In Deutschland leben momentan 600 000 Asylbewerber, deren Asylantrag zwar abgelehnt wurde, diese aber dennoch Duldungsstatus erlangten. Das von der AfD-Fraktion Sachsen erarbeitete Positionspapier, dessen Ziel ein taugliches Einwanderungsgesetz nach kanadischem Modell ist, sollte nun dringend unideologisch und unaufgeregt von der CDU angenommen werden. Merkels erneutes Zaudern spiegelt die ideen- und visionslose Politik der CDU unter ihrer Führung entlarvend wider."

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