Kostenloses Internet für alle sächsischen Haushalte in der Coronakrise!

Aufgrund der landesweiten Ausgangssperre ist das Internet-Datenvolumen in Italien um 70 Prozent gestiegen. Das führte teilweise zu Netzüberlastungen. Die Schweiz kämpft mit ähnlichen Problemen und drohte deshalb bereits mit einem Netflix-Stopp. Laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten zeigte der Server der sächsischen Lernplattform „Lernsax“ ebenfalls Schwächen. Weder konnten Lehrer Aufgaben hochladen, noch war es Schülern möglich, Downloads durchzuführen.

Dazu erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban:

„Um von zu Hause aus arbeiten zu können, sind viele Bürger jetzt in besonderem Maße auf eine zuverlässige Internetverbindung angewiesen. Das gilt auch für unsere Lehrer und Schüler, die sich über Lernplattformen austauschen müssen.

Wenn dann aber schon am ersten Tag die angebotenen Portale in die Knie gehen, offenbart dies erhebliche Versäumnisse. Seit 2014 mahnen wir im Landtag einen zügigen Breitbandausbau an, den die CDU-geführte Regierung schlichtweg verschlafen hat. Sachsen rangiert hier im Ländervergleich ganz weit hinten.

Damit es in der Coronakrise zu keinen Engpässen kommt, muss CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer jetzt schnell handeln. Ich fordere die Regierung deshalb dazu auf, in dieser besonderen Situation alle anfallenden Kosten für einen Internetzugang, die den sächsischen Haushalten entstehen, zu übernehmen. Das zählt derzeit zum absoluten Minimum der Daseinsvorsorge.“

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