Leiden Sie unter Verfolgungswahn, Frau Köditz?

Zu einer "Kleinen Anfrage" der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz, Die Linke, erklärt AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer: "Es besteht der dringende Verdacht, dass diese Politikerin weniger Interesse an sachlicher parlamentarischer Arbeit verspürt. Sonst wäre ihr Hauptaugenmerk seit mehreren Monaten nicht darauf gerichtet, der AfD in irgendeiner Form rechtsradikale Tendenzen, die es nicht gibt, nachzuweisen. Es könnte aber auch der Eindruck entstehen, dass sie an diffusem Verfolgungswahn leidet. Ihre Fraktion und die gesamte Partei, Die Linke, wird durch diese Antifaschistische Sprecherin lächerlich gemacht."

Köditz wollte von der Staatsregierung u.a. in Erfahrung bringen, welche "Zusammenrottungen", "Delikte" etc. es von der Alternative für Deutschland, bzw. einzelner Mitglieder gab. Aufgeschlüsselt nach "Aktivität, Datum, Thema, Ort, Lokalität und Teilnehmerzahl". Darüber hinaus wollte sie in Erfahrung bringen, welche "weiteren Erkenntnisse" über die Alternative für Deutschland der Staatsregierung vorliegen?

Innenminister Markus Ulbig (CDU) ließ Köditz allerdings abblitzen, teilte lediglich lapidar mit, dass die AfD "kein Beobachtungsobjekt des Landesamtes für Verfassungsschutz ist." Uwe Wurlitzer ergänzt: "Wer, wie Frau Köditz noch 1989 in die SED eintrat und sein Mathematik-Studium abbrach, um danach in der FDJ-Kreisleitung zu arbeiten, könnte der inneren Sehnsucht nach Totalüberwachung des politischen Gegners erlegen sein."

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