Massentötung von Rindern in Sachsen wegen EU-Norm

Aktuell findet in Großbardau im Landkreis Grimma eine Massentötung von schottischen Highland-Rindern statt, weil diese nicht nach EU-Vorschrift registriert sind. 40 von insgesamt 140 Tieren sind bereits getötet worden.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Dieses blutige Gemetzel von u.a. trächtigen Muttertieren und Kälbern macht mich sprachlos. Nur weil die Brüsseler Bürokraten eine EU-Norm erlassen haben, nach der es keine unregistrierten Rinder geben darf, wird hier einem sächsischen Bauern die Lebensgrundlage genommen und der Tierschutz mit Füßen getreten.

Der örtliche Tierarzt hat die tierartgerechte Haltung der Freilandrinder bestätigt. Eine Kennzeichnung war dem Landwirt bisher nicht möglich, weil er kein Narkosegewehr nutzen darf und die schottischen Rinder aggressiv auf eine Markierung reagieren. Einmal mehr zeigt sich, wie EU-Bürokraten in das Leben der Bauern hineinregieren, ohne Bezug zu deren Lebensrealität.“

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