Mit dem Tod von Lothar Späth verliert Deutschland einen herausragenden Menschen und Politiker

Baden-Württembergs ehemaliger Ministerpräsident Lothar Späth ist tot. Der Christdemokrat starb im Alter von 78 Jahren. Seit März 2016 lebte Späth in einem Pflegeheim in der Nähe von Stuttgart. Er litt unter Demenz.

Zu seinem Tod erklärt Sachsen AfD-Fraktions- und Bundesvorsitzende Frauke Petry:

„Mit Lothar Späth verliert Deutschland einen herausragenden Menschen und Politiker. Späth war Vorbild mehrerer Generationen. Er lebte Politik, über die andere Politiker nur sprachen. Die Bürger Baden-Württembergs nannten ihn dafür respekt- und liebevoll ‚Cleverle‘. Späth schaffte es, bei Bürgern unterschiedlichster sozialer Ebenen gleichermaßen geachtet zu sein. Dabei hatte er weder Abitur, noch akademische Ausbildung. Als Sohn eines Lagerarbeiters erbrachte Lothar Späth den Beweis, dass Tugenden, wie Disziplin, Fleiß, Fairness und Ehrgeiz wichtiger sind, als Titel und Abschlüsse. Eines seiner Meisterstücke war die Rettung von Jenoptik, wo er nach der friedlichen Revolution Geschäftsführer wurde. Ich verneige mich vor einem Menschen, der Achtung, Respekt und Zuversicht vermittelte und selbst lebte.“ 

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