Nord-Stream: USA agieren gegen deutsche Interessen

Seit Monaten macht die USA Stimmung gegen die russische Gas-Pipeline „Nord Stream 2“. Mehreren beteiligten Konzernen hat die USA mit Sanktionen gedroht und auch auf EU-Staaten wird zunehmend Druck ausgeübt, berichtet ntv.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher, erklärt:

„Es ist mehr als billig, wie sich die USA in die Angelegenheiten angeblich befreundeter Staaten wie Deutschland einmischen. Dabei geht es den Amerikanern nur um ihre eigenen geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen.

Zum einen wollen sie ihr viel teureres Gas in Deutschland verkaufen, zum anderen wollen sie offensichtlich Russland um jeden Preis demütigen. Wie ein roter Faden zieht sich das durch die amerikanische Außenpolitik - vom Vorrücken der Nato bis an die russischen Grenzen entgegen allen Absprachen, über die Abqualifizierung Russlands als ‚Regionalmacht‘ durch Obama bis zur Unterstützung des Maidan-Revolte in der Ukraine mit den anschließenden Wirtschaftssanktionen.

Die AfD fordert, in der Außen- und Wirtschaftspolitik mehr deutsche Interessen in den Vordergrund zu stellen. Für Deutschland ist es in vielerlei Hinsicht sinnvoll, gute Beziehungen zu Russland zu pflegen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer gemeinsamen Geschichte.“

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