„Original-Play“ verbieten – Kindergarten-Kinder schützen

In Kindergärten ist ein neues pädagogisches Konzept aufgetaucht, welches auf engen Körperkontakt beim Spielen setzt und kitafremden Erwachsenen den Zugang gewährt. Laut Medienberichten kam es dabei bereits mehrmals zu sexuellen Übergriffen. Auf Nachfrage der AfD-Fraktion (7/436) teilte die Staatsregierung mit, dass sie sich von der Methode distanziert, aber keine weiteren Kenntnisse über den Einsatz der Methode in sächsischen Kindergärten habe.

Dr. Rolf Weigand, bildungspolitischer Sprecher und Anfragesteller, erklärt:

„Dieses Körperkontakt-Spiel mit dem Namen ‚Original-Play‘ ist eine Einladung an Pädophile, in Kindergärten ihren kranken Neigungen nachzugehen. Original Play und andere ähnliche Konzepte müssen deshalb in Sachsen schnellstens verboten werden. Es ist die erste Pflicht der CDU-Regierung, eine Gefährdung des Kindeswohls zu verhindern.

Kindergärten können im Freistaat weitestgehend frei entscheiden, welche pädagogischen Konzepte und welche externen Anbieter sie in ihrem Haus zulassen. Zwar wird seitens des Jugendamtes immer ein Kinderschutzkonzept gefordert, aber eine bloße Distanzierung und Handlungsempfehlung bezüglich derartiger Konzepte, wie es CDU-Kultusminister Christian Piwarz Anfang November verlauten ließ, sind nicht ausreichend! Die Staatsregierung muss unsere Kinder schützen – ohne Wenn und Aber.
Deshalb fordern wir, dass zukünftig solchen Initiativen wie auch Vereinen, die gezielt das Thema „Frühsexualisierung“ im frühkindlichen Bereich durchsetzen wollen, der Zutritt zu Kindertageseinrichtungen verboten wird.“

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